Ingenieurbüro Umwelttechnik Bojahr - Planung und Konzeption im Bereich Umweltschutz, Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft, Gas, Wasser und Sicherheit
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Klärgasreinigung zur Siloxanentfernung und zur Reduzierung der Formaldehydkonzentration

Auf der Kläranlage Forchheim wurde eine Biogasreinigung zur Reduzierung der Siloxane im Brenngas und zur Reduzierung der Formaldehydemissionen im Abgas der Gasmotoren errichtet. Die Anlage ist auf  einen Durchsatz von 500 Nm³/h Klärgas ausgelegt.
Das Klärgas wird zunächst über einen Kondensationstrockner entfeuchtet. Die anschließende Kühlung des Gasstromes erfolgt in einem wassergekühlten Rohrbündelwärmetauscher. Zur Bereitstellung und Umwälzung des benötigten Kühlwassers dient eine Kältemaschine mit integriertem Hydraulikmodul. Durch die anschließende Wiedererwärmung wird die relative Feuchte des Gases eingestellt (ca. 30%). Das entfeuchtete Biogas wird über 2 in Reihe geschaltete Aktivkohleadsorber mit einem Volumen von jeweils 4 m³ geleitet und gereinigt.

Sämtliche gasbeaufschlagten Teile sind aus Edelstahl 1.4571.

Die Anlage ist so konzipiert, dass sie kontinuierlich betrieben werden kann, d.h. dass beim Aktivkohlewechsel die Anlage über einen Aktivkohleadsorber gefahren werden kann, während der andere Adsorber geleert und neu befüllt wird.

Die Befüllung und die Entleerung erfolgt über Big-Bags. Um die Big-Bags beim Befüllen über die Aktivkohleadsorber zu transportieren, wurde eine Krahnbahn vorgesehen.




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