Deponieumlagerung - Umlagerung des Altteils der Deponie Münchingen
Deponie Münchingen während der Umlagerung
Umlagerung von 135.000 m³ Abfall in den Neuteil der Deponie mit der Installation einer Sickerwasserreinfiltration und Profilierung und Abdeckung der Deponieoberfläche
Die Deponie Münchingen besteht aus einem Neuteil, der dem heutigen Stand der Technik entspricht und über eine Basisabdichtung nach TA Siedlungsabfall verfügt. Der Altteil der Deponie verfügte über keine gezielte Sickerwasserfassung. Der Landkreis Waldshut ließ durch das Ingenieurbüro Umwelttechnik Bojahr im Jahr 2005 eine Studie zur weiteren Entwicklung der Deponie erstellen, welche im Wesentlichen zwei Varianten "Weiterbetrieb" oder "Stilllegung" betrachtete. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass unter abfallwirtschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Aspekten ein Rückbau des Altteils und die vollständige Verfüllung des Neuteils mit temporärer Abdeckung die sinnvollste Variante ist. Weiterhin sollten im Rahmen der Endverfüllung des Neuteils alle technischen Einrichtungen zu Reinfiltration von Sickerwasser zur Verbesserung der Gasbildungsrate errichtet werden.
Mit der Baumaßnahme wurde im Januar 2007 begonnen. Mittels Großbaumaschinen wurden im Altteil sowohl der Abfall abgetragen als auch die bestehenden deponietechnischen Einrichtungen zurückgebaut. Der Abtrag erfolgte selektiv je nach anstehendem Material. Der Einbau des Abfalls in den Neuteil der Deponie Münchingen erfolgte mit schutzbelüfteten Baggern und Raupen. Anschließend wurde der Abfall mit einem Kompaktor verdichtet. Gas- und Geruchsemissionen konnten aufgrund der abschnittweise weiterbetriebenen Entgasung und der bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zusätzlich vorgenommenen Desodorierungsmaßnahmen auf ein kaum wahrnembares Niveau reduziert werden.
Insgesamt wurden 137.000 m³ Abfall umgelagert.
Das anfallende Sickerwasser wird gesammelt und zur Erhöhung der Gasbildungsrate in den Deponiekörper reinfiltriert.
Nach Beendigung dieser Baumaßnahme erfolgte die Profilierung der Deponieoberfläche des Neuteil. Um die Setzungen durch den biologischen Abbau des Abfalls ausgleichen zu können, wurde zunächst eine temporäre Abdeckung errichtet. Diese besteht aus einer durchlässigen Ausgleichsschicht sowie einer doppelt verschweißten 2,5 mm dicken Kunststoffdichtungsbahn. Die Windsicherung wurde mittels Rasengittersteinen realisiert.
Mit der Baumaßnahme wurde im Januar 2007 begonnen. Mittels Großbaumaschinen wurden im Altteil sowohl der Abfall abgetragen als auch die bestehenden deponietechnischen Einrichtungen zurückgebaut. Der Abtrag erfolgte selektiv je nach anstehendem Material. Der Einbau des Abfalls in den Neuteil der Deponie Münchingen erfolgte mit schutzbelüfteten Baggern und Raupen. Anschließend wurde der Abfall mit einem Kompaktor verdichtet. Gas- und Geruchsemissionen konnten aufgrund der abschnittweise weiterbetriebenen Entgasung und der bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zusätzlich vorgenommenen Desodorierungsmaßnahmen auf ein kaum wahrnembares Niveau reduziert werden.
Insgesamt wurden 137.000 m³ Abfall umgelagert.
Das anfallende Sickerwasser wird gesammelt und zur Erhöhung der Gasbildungsrate in den Deponiekörper reinfiltriert.
Nach Beendigung dieser Baumaßnahme erfolgte die Profilierung der Deponieoberfläche des Neuteil. Um die Setzungen durch den biologischen Abbau des Abfalls ausgleichen zu können, wurde zunächst eine temporäre Abdeckung errichtet. Diese besteht aus einer durchlässigen Ausgleichsschicht sowie einer doppelt verschweißten 2,5 mm dicken Kunststoffdichtungsbahn. Die Windsicherung wurde mittels Rasengittersteinen realisiert.
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